Ferienhaus als Kapitalanlage: 3 Tipps für attraktive Renditen

  • 3 Monaten vor
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Während die Immobilienpreise in deutschen Großstädten explodieren, lassen Ferienhäuser vielerorts vergleichsweise günstig erwerben. So stellen sie für Kapitalanleger ein lukratives Renditeobjekt dar. Damit sich die Investition in ein Ferienhaus lohnt, gilt es jedoch einige Punkte zu beachten.

Bis zu 9 Prozent Rendite. Bei ausländischen Ferienimmobilien sind es sogar noch mehr. Das ist laut Finanzexperten drin. Um das Maximum an Rendite zu erzielen, gilt es allerdings, Lage, Objektzustand und Eckdaten genausten unter die Lupe zu nehmen. Andernfalls entwickelt sich die Kapitalanlage schnell zur Kostenfalle.

Zustand prüfen

Wie bei jedem Immobilienkauf gilt es auch bei einem Ferienhaus vorab den Zustand des Objektes ausgiebig zu prüfen. Versteckte Mängel wie Wasserschäden führen oft zu aufwändigen Sanierungsarbeiten. Das bedeutet nicht nur Ausfälle bei den Mieteinnahmen, sondern kostet schnell mehrere tausend Euro.

Eine gute Möglichkeit versteckte Mängel zu umgehen bietet der Kauf eines Grundstücks, auf das Eigentümer dann eine neue Immobilie stellen. Häufig kommen dabei Mobilheime zum Einsatz. Diese werden ab Werk vorgefertigt und dann auf dem Grundstück abgestellt:

Lage, Lage, Lage

Fragt man einen Makler, welche drei Faktoren den Wert einer Immobilie am stärksten beeinflussen, so antwortet dieser: 1. Die Lage 2. Die Lage und 3. Die Lage. Das gilt insbesondere auch für Ferienhäuser. Hier gilt es zu prüfen, ob das Haus an einem attraktiven Urlaubsziel liegt. Häuser in Küstenregionen sind vor allem im Sommer beliebt. Im Winter hingegen ist es oft schwer, ausreichend Buchungen für eine Auslastung zu generieren. Idealerweise zieht der Ort, in dem Ihre Ferienimmobilie liegt ganzjährig Touristen an. Das ist beispielsweise bei vielen Großstädten der Fall.

Neben der Makrolage ist vor allem auch die Mikrolage des Ferienhäuschens entscheidend, also die unmittelbare Umgebung. Die Lage am Wasser beispielsweise lässt deutlich höhere Einnahmen zu. Wer den Kauf eines Ferienhauses als Renditeobjekt plant, sollte sich vorab ein genaues Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen.

Tipp: Eine gute Möglichkeit bietet die Beobachtung von vergleichbaren Objekten in der Region. Über Online-Portale lässt sich prüfen, wie es sich hier mit der Auslastung verhält.

Der richtige Mietpreis

Ganz entscheidend für die Rendite, die ein Wochenendhaus abwirft, ist die Kalkulation der richtigen Miete. Auch hier geben vergleichbare Objekte einen guten ersten Anhaltspunkt. Jedoch gilt auch: Keine Immobilie ist wie die andere. Eine hochwertige Ausstattung oder ein moderner Fernseher rechtfertigen auch einen höheren Mietpreis. Wichtig ist, dass Sie solche Highlights in Inseraten für Mietinteressenten hervorheben. Sonst wirkt der Preis ungerechtfertigt hoch gegenüber Objekten mit vergleichbarer Lage und geringerem Komfort. 

Wichtig ist auch, dass Kostenpunkte wie Leerstand und Instandhaltung auf die Miete umgelegt werden. 

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